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 Nein zur Kürzungsinitiative 

Nein zum Sozialabbau unter falschem Titel

Die Initiative «Arbeit muss sich lohnen» der Jungen SVP klingt harmlos. Ist sie aber nicht.

Sie will den Grundbedarf in der Sozialhilfe nach zwei Jahren pauschal um mindestens 5 % kürzen. Heisst konkret: Menschen, die sowieso am Existenzminimum leben, sollen noch weniger bekommen.

Und wofür? Für ein ideologisches Feindbild.

Niemand entscheidet sich freiwillig für Armut

Die Sozialhilfe ist kein Luxus. Sie sichert das absolute Minimum. Wer arbeitet, verdient heute schon mehr – Arbeit lohnt sich längst.

Die Initiative tut so, als würden sich Menschen bequem in der Sozialhilfe einrichten. Das ist nicht nur realitätsfremd, sondern respektlos. Viele Betroffene sind ausgesteuert, warten auf einen IV-Entscheid oder kämpfen mit Krankheit, Care-Arbeit oder struktureller Diskriminierung.

Weniger Geld schafft keine Jobs. Mehr Druck bringt niemanden «auf wundersame Weise» zurück in den Arbeitsmarkt. Existenzangst ist kein Integrationsprogramm.

Teuer, bürokratisch und unfair

Die ganzen Ausnahmefälle müssen geprüft werden – das bedeutet mehr Bürokratie und mehr Kosten für die Gemeinden. Sparen? Fehlanzeige. Selbst Fachstellen sagen: Der administrative Aufwand frisst die angeblichen Einsparungen auf.

Diese Initiative ist nicht nur unsozial. Sie ist auch schlicht ineffizient.

Nach unten treten ist einfach

Besonders betroffen wären Familien, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderungen. Also genau jene, die sowieso schon kämpfen müssen. Ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden sind Kinder und Jugendliche. Wer hier kürzt, spart auf dem Rücken der Schwächsten.

Das ist Klassenkampf von oben.

Statt Armut zu bekämpfen, werden arme Menschen bekämpft.

Wir sagen Nein.

Nein zu Sozialabbau.
Nein zu dieser Scheinlösung.
Nein zu Politik, die nach unten tritt.

Und ja zu Solidarität.
Ja zu echter Chancengleichheit.
Ja zu einem Aargau, der Menschen stärkt statt sie kleinzumachen.

Wir sind viele. Wir sind laut. Und wir lassen uns nicht einreden, dass Kürzungen am Existenzminimum «Gerechtigkeit» sein sollen. 💚

Hier gehts zur Gegenkampagne