Gutes Essen sollen sich alle leisten können

Gesunde, nachhaltige und fair produzierte Lebensmittel dürfen kein Luxus sein. Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung kann sich den regelmässigen Einkauf von gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln nicht leisten, insbesondere dann, wenn sie bei kleinen, lokalen Händler*innen einkaufen möchte. Gleichzeitig stehen genau diese Betriebe und lokalen Gewerbe unter hohem wirtschaftlichem Druck. Bio- und Quartierläden schliessen, staatliche Subventionen unterstützen die konventionelle Landwirtschaft, kleine Geschäfte und Kleinbäuer*innen leiden unter politischen und ökonomischen Umständen. Das wollen wir ändern!


Seebahnhöfe retten

An der Seebahnstrasse in Zürich stehen die beinahe 100 Jahre alten genossenschaftlichen Seebahnhöfe. Sie bieten günstigen Wohnraum, Grünraum, Kindergarten und Quartierläden. Nun sollen sie zugunsten eines Neubaus abgerissen werden. Obschon der Neubau mehr – und immer noch günstigen Wohnraum schaffen will, wurde im Gemeinderat das Referendum gegen diese Pläne gegriffen. Die Gründe hierfür sind simpel: Erhalt der Bausubstanz ist ökologisch wertvoller als ein Neubau, es sollen neue Pläne her, die sanieren statt abreissen. Auch so kann neuen Wohnraum geschaffen werden, während das wertvolle Quartier erhalten bleibt.  Die Jungen Grünen unterstützen dieses Referendum, unterschreibe auch du heute noch!  (Bild: Isabel Brun)


Sommer, Sonne, Solarinitiative

Die warmen Tage machen deutlich, welche Kraft die Sonne hat. Lasst uns diese Kraft für grüne Energie nutzen!

Die Initiative der GRÜNEN möchte genau dies tun; In der Schweiz gibt es genügend geeignete Dächer und Fassaden, um mehr als den heutigen Strombedarf mit Solarenergie zu decken. Sie fordert, dass auf allen geeigneten Bauten Solaranlagen erstellt werden. 

Unterschriebe den Bogen und reich ihn bei Freunden und Familie rum und bring ihn an den nächsten Anlass ins Seki mit. 


News

Finanzplatz demokratisieren, Profitgier stoppen!

Finanzplatz demokratisieren, Profitgier stoppen!

Am Samstag, dem 22. April, fand, wurde für die Demokratisierung des Schweizer Finanzplatzes demonstriert. Wir fordern die Entstehung einer demokratisch kontrollierten öffentlichen Bank, die sich für den Klimaschutz und das Gemeinwohl einsetzen soll.

Profitgier einzelner Personen und das kapitalistische System zusammen führten zum zweiten Mal innert wenigen Jahren zur notwendigen Rettung einer systemrelevanten Bank. Es kann nicht sein, dass durch Bonis die Banken von innen geplündert werden, während über lange Zeit hinweg die Bank selbst Verluste schreibt. Ganz nach dem Prinzip «Profite privat, Verluste dem Staat». Mit der Übernahme von der CS durch die UBS ist nun eine neue Riesenbank entstanden, die «too big to bail» ist. So ist die Bilanz der neuen Megabank doppelt so gross wie die gesamte Wirtschaftsleistung der Schweiz. Weiter wurde auch vom Bund keine Bedingungen bezüglich der Klimaziele oder Boni-/Lohnregeln festgelegt. Das, obwohl die UBS und die CS seit dem Pariser Klimaabkommen 150 Milliarden Franken in die fossile Industrie gepumpt haben. Das bedeutet, dass das Finanzsystem sein gefährliches Eigenleben wie bisher weiterführen kann, denn die Spekulationen werden kein Ende nehmen.

Banken sollen der Gemeinschaft dienen und nicht den Reichen!